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FFP-Pressemitteilung 11 / 2020

Plötzlich Pflege - wie Betriebe Beschäftigte unterstützen können

22.09.2020

Das Thema Angehörigenpflege gewinnt für Berufstätige weiter an Bedeutung. Wenn ein Pflegefall eintritt, dann oft plötzlich – und er fordert zumeist großen Einsatz von Familienmitgliedern. Unternehmen sollten vorbereitet sein und ihre Beschäftigten unterstützen. Ein kostenfreies Online-Seminar des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland, ausgerichtet vom Kooperationspartner FFP, (7. Oktober, 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr) zeigt Lösungen auf.

In der Online-Seminar Reihe des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Münsterland werden dieses Mal wichtige Fragen rund um den plötzlich eintretenden Pflegefall geklärt: Was müssen Beschäftigte tun, wenn plötzlich ein Familienmitglied pflegebedürftig wird? Was sind ihre Rechte und Pflichten? Was können die Arbeitnehmenden von ihren Vorgesetzten erwarten? Wie lässt sich die Doppelbelastung gesundheitlich und psychisch meistern? Welche Hilfestellungen stehen zur Verfügung? Referent und Fachberater Paul Rathjen vom pme Familienservice führt ins Thema ein und erläutert, wie spezielle Pflegelots*innen ausgebildet werden. Irmgard Neuß wird als Expertin und ehemalige Leiterin der Familienbildungsstätte Dülmen für Fragen und einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen.

Schon gehört? Betriebliche Pflegelots*inn*en leisten schnelle Hilfe

Oft ist schnelle Hilfe nötig – und eine zielgerichtete Kommunikation hilfreich. Wenn ein Beschäftigter sich zeitnah um einen Angehörigen kümmern muss, braucht er eine kompetente Ansprechperson. So genannte betriebliche Pflegelotsen und Pflegelotsinnen schaffen Klarheit. Bei ihnen handelt es sich um Angestellte eines Unternehmens, die eine Zusatzfunktion haben. Sie werden dazu ausgebildet, um zum einen direkt mit den Betroffenen erste Schritte einzuleiten und Unterstützung zu geben. Zum anderen sind sie auch Ansprechperson für Führungskräfte, die Unterstützung für ihre Mitarbeitenden suchen.

Schnell und einfach anmelden

Anmelden können Sie sich für das besagte Online-Seminar per E-Mail oder mit wenigen Klicks: Schreiben Sie eine E-Mail an jan.schwering(at)hwk-muenster.de oder füllen Sie das Online-Formular aus, zu finden auf www.competentia.nrw.de/muensterland.

Hintergrund: Kompetenzzentrum Frau & Beruf Münsterland

Im Fokus der Arbeit des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Münsterland steht die Fachkräftesicherung in kleinen und mittelständischen Unternehmen durch die Gewinnung, Bindung und Förderung von qualifizierten weiblichen Fachkräften. Das Angebot richtet sich vor allem an mittelständische und kleine Unternehmen aus der Region. Gefördert wird das Kompetenzzentrum vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union. Es wird von der Handwerkskammer Münster getragen und kooperiert mit dem Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik.

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