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FFP-Pressemitteilung 8 / 2021

So geht Familienbewusstsein! Betriebliche Ferienbetreuung

25.06.2021

Hierzulande brechen die „großen Ferien“ an. Die Coronazahlen sinken, und die Kinder freuen sich auf Sommer, Sonne und lang entbehrte Unbeschwertheit. Doch viele Eltern können noch nicht entspannen: Sie müssen noch arbeiten und ihre Kinder privat oder professionell betreuen lassen. Das FFP zeigt die Bedeutung von betrieblicher Ferienbetreuung auf.


Foto: Prashant Sharma auf Pixabay

„Es gibt Unternehmen, die in Coronazeiten optimistisch vorausgedacht haben“, berichtet Henning Stroers, Geschäftsleiter des FFP. „Das was lange unsicher war, geht jetzt. Ferienprogramme für Kinder können, wenn sie sich an den aktuellen Hygienevorschriften orientieren, stattfinden.“
So berichtet Saskia Potthoff, Sachbearbeiterin HR Services bei der Apetito AG aus Rheine: „Für den Sommer 2021 ist eine Ferienbetreuung bei uns möglich, da ein umfangreiches Hygiene-Konzept zugrunde liegt. Die Infektionszahlen bewegen sich auf einem niedrigen Niveau und es gibt umfangreiche Testmöglichkeiten.“

Basiswissen und Zukunftsarbeit

Dass familienbewusste Angebote für Mitarbeitende sich ganz konkret auf die Mitarbeitendenmotivation auswirken, kann schon lange mit handfesten Zahlen untermauert werden. „Vereinbarkeitsmaßnahmen erzielen positive betriebswirtschaftliche Effekte, das stellt die Forschung dazu seit mehr als 15 Jahren kontinuierlich heraus“, erläutert Wissenschaftler Stroers. „Messbare Folgen einer familienbewussten Personalpolitik sind unter anderem eine Reduzierung des Krankenstandes sowie eine Produktivitätssteigerung der Beschäftigten.“
Eine Feststellung, die Julia Greitens von der Maximago GmbH aus Dortmund durch eigene Aktivitäten bestätigen kann: „Unsere Beschäftigten haben die Maximago Sommerferienprogramme 2018 und 2019 super angeommen. Kein anderer Benefit ist bei den Familien besser angekommen.“

Das A und O: Bedarfe erfragen

Das Gespräch zwischen Führungskraft und Arbeitnehmendem hat in Coronazeiten (noch weiter) an Bedeutung gewonnen. Es gilt für Vorgesetzte, sich zu informieren, wie die Mitarbeitenden mit den sich ständig verändernden Bedingungen klar kommen. Henning Stroers: „Führungskräfte sollten Eltern in der Belegschaft konkret darauf ansprechen, was sie benötigen, um die angespannte Situation von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit zu entlasten. Personalverantwortlichen sollten sowohl thematisieren, was für Beschäftigte langfristig wichtig ist, aber auch was kurzfristig Priorität hat. Zum Beispiel ist es sinnvoll für Unternehmen, schon jetzt festzulegen, ob sie Ferienprogramme für die Herbst- und Winterferien aufsetzen wollen und dazu die Bedarfe zu klären.“

Inspirationen suchen, Synergien nutzen

Nicole Schierbaum von der Multivac Marking & Inspection GmbH & Co. KG berichtet „Wir haben durch die Kooperation mit einem speziellen Anbieter die Ferienbetreuung bedarfsgerecht organisiert.“ Während große Unternehmen aus Kostengründen oft eine institutionalisierte Betreuung in Betriebsräumlichkeiten durchführen, bietet es sich für kleine und mittelständische Unternehmen an, Programme ganz passgenau auszurichten – zum Beispiel durch eine tageweise Betreung, etwa für Brückentage.

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